
die grüne Gruppe
21 ForscherInnen und EntdeckerInnen werden 2024/25 von Michaela und Andrea betreut
Unsere Gruppennews:
Ein neues, spannendes, lehrreiches und lustiges Kindergartenjahr beginnt
Nun zieht bei uns in der grünen Gruppe bereits wieder der Kindergartenalltag ein, wobei dieses Jahr 11 Schulanfänger, 4 Regenbogenkinder und 5 Mondkinder gemeinsam so allerhand lernen, entdecken und erleben können. Vor allem der Turnsaal und der Garten sind dabei besonders beliebte Spiel- und Lernbereiche. Aber auch die verschiedenen Spielbereiche im Gruppenraum wurden bereits genauestens unter die Lupe genommen und vieles wurde recht neugierig ausprobiert. Bei unseren gemeinsamen Morgenkreisen singen wir derzeit recht gerne unser Bärenlied, zählen täglich die Kinder, lauschen Geschichten oder besprechen Wichtiges aus dem Alltag. Danach stärken wir uns noch bei einer gemeinsamen Jause, bevor wir uns im Garten weiter austoben. Sonnenklar also, dass bei uns wirklich immer so allerhand los ist!



Kino für die grüne Gruppe
Nachdem unsere fleißigen Mädels letzte Woche so tüchtig und motiviert sowohl Kinotickets als auch Popcorntüten für jedes Kind der grünen Gruppe gestaltet haben, wurde dies natürlich kurzerhand aufgegriffen.
Die Mädchen haben dabei recht ordentlich und penibel gearbeitet. So haben sie alle Kinder systematisch mit Hilfe des Namenskatalogs abgearbeitet. Auf diese Weise konnten sie den Überblick behalten und gleichzeitig auch gleich den richtigen Namen auf die Kinokarte schreiben. Die Kinokarten wurde dabei entweder mit einem schönen Blumen- oder Herzmotiv verziert, oder mit einem Waschbären bemalt. Schließlich wurden die fertigen Tickets zur Garderobe des Kindes gelegt oder gleich in die Eigentumsladen der Kinder gegeben. Auch die Popcorntüte wanderte in die jeweilige Lade des Kindes. Mit dieser Tätigkeit waren die Mädchen einige Tage lang sehr selbstständig beschäftigt.
Da wir im Kindergarten entsprechend der Interessen der Kinder arbeiten möchten, haben wir also kurzerhand entschlossen unser erstes Kinderkino in diesem Kindergartenjahr anzubieten. Als kleine Überraschung für die Kinder war also am Freitagmorgen plötzlich die Puppenwohnung abgesperrt. Und auch aus der Küche konnte bereits der leckere Duft von Popcorn wahrgenommen werden. Schnell war den Kindern klar, heute gibt es noch Popcorn als Nachspeise, aber warum war wohl die Puppenküche abgeriegelt und verschlossen?
Sonnenklar also, dass die Kinder bereits recht aufgeregt waren und noch blitzschnell die letzten Popcorntüten gestaltet und gebastelt wurden. Und nach der Jause wurde schließlich das Rätsel gelöst: Wie bereits so einige unserer älteren Kinder richtig vermutet hatten, gibt es heute noch ein Kino. Da war die Begeisterung natürlich riiieeesig! Mucksmäuschenstill haben die Kinder gewartet, bis sie ihre Popcorntüte befüllen und sich einen Platz im Kino suchen durften. Auch die Musik, welche bereits aus der Puppenwohnung zu hören war, machte neugierig.
Als schließlich alle Kinder einen Platz hatten und das Glockenspiel bereits zu hören war, konnten die Kinder eine Geschichte von Leo Lausemaus hören. Den auch Leo Lausemaus ist bereits eine richtige Kindergartenmaus und muss noch so allerhand lernen. So konnten wir beim Kino lernen, wie wichtig ein freundlicher Umgang miteinander im Kindergarten ist. Und dass auch wirklich alle Kindergartenmäuse aufräumen helfen müssen. Für unsere Kindergartenkinder natürlich alles sonnenklar, schließlich sind die Kindergartenregeln bei uns in der grünen Gruppe schon richtig gut bekannt.
Somit war unser erstes Kino dank unsren eifrigen Mädels ein voller Erfolg!





Ein Waschbär zieht bei uns ein!
Von meiner Asien-Reise habe ich den Kindern so allerhand mitgebracht. Gemeinsam im Morgenkreis betrachteten wir Fotos, Kunstwerke, Fächer, Kuscheltiere und traditionelle Kleidung aus Japan und Korea. Das Spannendste kam aber natürlich zum Schluss! In meinem mitgebrachten Koffer befanden sich nämlich nicht nur Reisesouvenirs, sondern auch ein kleiner frecher Kerl!
Da staunten die Kinder nicht schlecht, als wir das große Fach öffneten und darin ein Waschbär gemütlich herausschnarchte. Ich erzählte den Kindern, dass ich ihn mitsamt dem Koffer am Flughafen gefunden hatte und er sich auf seiner Reise ein wenig verirrt hatte. Darum schlug ich ihm vor, mit nach Österreich in den Kindergarten zu kommen. Denn bei uns ist immer etwas los und die Kinder der grünen Gruppe sind schließlich ganz besonders freundlich. Und weil der Waschbär noch nie in einen Kindergarten gereist war, kam er sehr gerne mit.
Nachdem wir es geschafft hatten, die kleine Schlafmütze aufzuwecken, stellte er sich als Krümel vor. Krümel erklärte den Kindern, dass er schon in ganz vielen Orten auf der Welt gewesen war und dass er das Reisen liebt. Außerdem merkten wir schnell, dass er ganz schön gefräßig, schusselig und obendrauf ein bisschen frech ist! Das fanden die Kinder aber natürlich supergut und schlossen ihn schnell ins Herz.
Kein Wunder also, dass Krümel jetzt vorhat, eine Weile bei uns im Kindergarten zu bleiben. Dazu muss er aber noch richtig viel lernen! Wie gut, dass sich die Kinder überall schon so gut auskennen und ihm bereitwillig helfen, wo es nur geht: Beim Einhalten der Gruppenregeln zum Beispiel oder sogar beim Zähneputzen. Mittlerweile ist Krümel sogar der Star im Morgenkreis geworden. Da sind wir richtig gespannt, was wir noch so zusammen erleben!
Eine Handpuppe wozu?
Unsere Waschbärhandpuppe begegnet den Kindern auf spielerischer und kindlicher Ebene. Sie kann vor Begeisterung übersprudeln, ängstlich, nachdenklich, wütend oder traurig sein. Sie kann ein Freund sein, aber auch einmal streiten. Mit ihr kann man Begrüßungslieder lernen, tanzen oder einfach mal Quatsch machen. Handpuppen dienen als Identifikationsmittel für die Kinder. Auch sie macht z.B. einmal Fehler oder kann etwas nicht auf Anhieb.
Übers Jahr lernt sie mit den Kindern mit oder vermittelt spielerisch neue Inhalte. Dabei werden die Kinder aktiv ins Puppengeschehen miteinbezogen, sodass das Lernen von z.B. Regeln nicht tadelnd oder erzwungen geschieht, sondern auf eine liebevolle, lustvolle und natürliche Art und Weise durch das Spiel.




Besuch aus dem BAfeP Kolleg
In diesem Jahr besuchen uns regelmäßig gleich zwei Praktikantinnen! Darüber freuen wir uns sehr, denn Ines aus der BAfeP Salzburg und Karo aus der BAfeP Vöcklabruck unternehmen Woche für Woche spannende, lehrreiche und lustige Dinge mit den Kindern.
Während Ines bereits ihr Blockpraktikum bei uns im November verbracht hat und daneben auch mittwochs zu uns kommt, schaut Karo immer freitags bei uns vorbei und wird ihr Blockpraktikum im Jänner machen.
Egal ob Tagesführung, Projektarbeit, diverse Impulse oder Angebote – da steht natürlich immer so einiges auf dem Plan! Kein Wunder also, dass die Kinder immer so topmotiviert und begeistert mit dabei sind und jeden Besuch gespannt erwarten!
Schön, dass ihr da seid, liebe Ines und liebe Karo :)


Eine Weltreise zum Geburtstag
Mit ein bisschen Verspätung haben wir nun endlich unsere ersten Geburtstage gefeiert! Dafür aber so richtig – denn in der diesjährigen Geburtstagsfeier ist so allerhand los und es gibt einiges zu entdecken!
Weil unsere Waschbärhandpuppe Krümel ein richtiger Weltenbummler ist, haben wir natürlich auch unsere Geburtstagsfeiern an das Thema „Reisen“ angepasst.
Nach dem Aufräumen begrüßen wir unser Geburtstagskind erst einmal gemeinsam im Kreis und wollen dann wissen, wie alt es schon geworden ist.
Dann sucht sich das Geburtstagskind zwei Geburtstagsfreunde aus und darf ein rundes, blaues Tuch in die Mitte des Kreises legen. Zusammen mit den Holzkontinenten aus Krümels Koffer wird daraus später eine richtige Weltkugel!
Zuerst müssen wir aber erst einmal Krümel herausholen und alleine da macht er oft schon ordentlich viel Quatsch. Gut, dass die Kinder oft vernünftiger sind als unser kleiner Waschbär, sodass wir bald so richtig losfeiern können. Zuerst bekommen das Geburtstagskind und die Geburtstagshelfer ihre Ausrüstung: Pilotenmützen, den Geburtstagskoffer von Mama /Papa und Abzeichen. Im Kreis darf uns das Geburtstagskind das Urlaubsfoto aus dem Koffer zeigen und uns etwas darüber erzählen. Dann darf es sich zwei Flughafenarbeiter aussuchen und Instrumente verteilen und anschließend mit seinen zwei Freunden vor der Gruppentüre warten.
Die Flughafenarbeiter richten in der Zwischenzeit eine lange Landebahn her und verwandeln den Sessel des Geburtstagskindes in ein Flugzeug. Dann gibt es einen Countdown und mit Instrumentenmusik, Applaus und jede Menge Getrampel rufen wir die Kinder vor der Türe wieder herein. Wir beobachten, wie sie mit ausgestreckten Armen durch die Gruppe fliegen und schließlich über die Landebahn wieder auf den vorbereiteten Stühlen landen.
Jetzt ist es Zeit die Weltkarte in der Mitte aufzulegen und so viele Flugzeuggläser darauf landen zu lassen, je nachdem wie alt das Geburtstagskind geworden ist. Es folgt noch ein Zahlensymbol, das ebenfalls auf der Weltkarte landen darf und natürlich unser Geburtstagslied!
Nach dem Singen und Tanzen darf jedes Kind, das möchte, dem Geburtstagskind einen Wunsch in einen Papierflieger zaubern und den Papierflieger dann durch unseren Wolkenreifen fliegen lassen. Diese Aufgabe ist besonders beliebt bei den Kindern, sodass das Geburtstagskind immer viele Wünsche mit auf den Weg bekommt.
Im Anschluss holen wir den Geburtstagskalender-Waschbär von der langen Schnur herunter. Dieser darf in dem selbstgemachten Koffer von Mama/ Papa eingepackt und mit nach Hause genommen werden. Darin befindet sich nämlich das Geburtstagsgeschenk für das Kind.
Nach so viel Feiern haben die meisten Kinder schon einen Bärenhunger. Jedes Kind darf dem Geburtstagskind also noch einmal persönlich gratulieren und sich dann zur Jause verabschieden.
In diesem Jahr gibt es nicht nur einen Geburtstagsportfoliozettel für die Mappe der Kinder, sondern auch ein Flugticket, das wir gemeinsam ausfüllen und an die Turnsaalwand kleben; mit dabei das mitgebrachte Urlaubsfoto.
Uns und den Kindern gefällt die Feier heuer super gut und wir freuen uns jedes Mal, wenn es so weit ist!
















Die Archäologen der grünen Gruppe
Irgendwann an einem Tag begannen ein paar Kinder unter der Rutsche im Garten mit Schaufeln und Stöcken die Erde zu erforschen. Schon bald wurden daraus richtige Ausgrabungen, denn es dauerte nicht lange, da hatten sie die ersten Schätze entdeckt: Würmer und vor allem Steine! Aber nicht irgendwelche, sondern Meteoriten, Dinoknochen und sogar Edelsteine!
Kein Wunder also, dass ein Ausgrabungstag viel zu wenig war und es fortan jeden Tag etwas unter der Erde zu erkunden gab. Dabei zeigten die Kinder nicht nur unheimlich viel Entdeckergeist, sondern auch Ausdauer und Teamfähigkeit. Bald schon kamen die ersten Baufahrzeuge hinzu und Traktoren und Lastwagen machten sich an die Arbeit. Es war wirklich beeindruckend, wie eifrig und in welcher Anzahl die Kinder Stein für Stein aus der Erde holten. Für die Würmer gab es sogar ein Wurmhotel, in dem sie gesammelt wurden – zum Beobachten und dass sie die Ausgrabungen nicht störten.
Derartig wichtige Ausgrabungen brauchten natürlich auch eine Absperrung, so die Kinder, weswegen wir kurzerhand die Ausgrabungsstelle mit einem Absperrband kennzeichneten.
Stolz präsentierten die Kinder im Morgenkreis ihre gesammelten Schätze und wir bemerkten, dass man unter dem ganzen Dreck und der ganzen Erde die Entdeckungen der Kinder gar nicht so richtig sehen konnte. Und weil richtige Archäologen und Forscher auch ein Labor zum Arbeiten brauchten, entschieden wir, kurzerhand eines vor der Gruppentüre einzurichten. Die Kinder wussten auch sofort, was sie alles zum Arbeiten brauchten: Einen Laptop, Lupen, Pinsel, etwas zum Waschen und Schreiben. Gesagt – getan! Vor allem das Waschen der Steine nahm großen Raum ein und die Kinder machten sich fleißig ans Werk ihre Dinoknochen, Meteoriten und Edelsteine zu reinigen. Dabei waren sie überaus selbstständig: Vom Wasserholen bis hin zum Schrubben, Einweichen und Trockenlegen.
Auch im Morgenkreis tat sich so einiges: Wir betrachteten ein Bilderbuch, das uns die verschiedenen Erdschichten bis zum Erdkern zeigt und was so alles unter der Erde im Verborgenen liegt. Außerdem machten wir eine Sachbegegnung, bei der die Kinder an einem Modell anschaulich erfahren konnten, wie denn diese ganzen Schätze überhaupt unter die Erde gelangten.
Als großes Highlight besuchten wir sogar ein echtes Archäologie-Kino. Dazu bereitete jedes Kind ein Kinoticket sowie eine Popcorntüte passend zum Thema vor. Im Kino erfuhren wir so allerhand über Ausgrabungen und konnten beobachten, wie Archäologen arbeiten. Das war vielleicht spannend und bot den Kindern gleich neuen Stoff zum Ausspielen! In der Bauecke wurden so z.B. die Ausgrabungen aus dem Film nachgebaut und die Dinosaurierfiguren fanden auf Wunsch der Kinder Einzug in unsere Gruppe.
Aber auch in der Forscherstation hat sich bis dahin so einiges getan: Die Kinder hängten selbstständig Fotos von echten Ausgrabungen und Schätzen auf und Forschungsergebnisse werden seither auf Papier notiert und auf die Pinnwand gehangen. So manches Kind hat sogar schon passende Dinge von zu Hause mitgebracht, die wir im Morgenkreis betrachteten.
Die Steine sind mittlerweile alle blitzblank geschrubbt und konnten nun vermessen und sogar gewogen werden. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob die gesammelten Daten alle korrekt sind, sondern vielmehr können die Kinder so spielerisch erste Erfahrungen mit Zahlen, Formen, Messen, Ablesen, Gewicht und Längen sammeln. Manches Kind hat trotzdem bereits sehr genaue Arbeit geleistet! Die Ergebnisse werden mit Stiften entweder direkt auf die Steine geschrieben oder aber mit kleinen Klebezetteln auf die Steine geklebt.
Als Schulanfängeraufgabe durften die Schulanfänger sogar ein richtiges Datenblatt ausfüllen und ihre Forschungsergebnisse darauf notieren.
Auch Ines brachte bereits eine Ausgrabungskiste für die Kinder mit und im Morgenkreis betrachteten wir unser neues Sachbuch über Archäologie.
Neben der ganzen Forschungsarbeit haben ein paar Kinder auch die Dinos für sich entdeckt. Es bleibt also spannend in der grünen Gruppe!
Mit Eli Eichhorn durch den Advent - Unsere tägliche Adventfeier
In diesem Jahr wollen wir uns im Advent mit dem Thema „Schenken“ und „Jemandem eine Freude machen“ beschäftigen.
Dazu lasen wir das Bilderbuch „Wach auf, wenn das Christkind kommt“ von Christine Auer. In der Geschichte geht es um Eli, das Eichhörnchen, Gemeinschaft und wie schön es sein kann, nicht nur beschenkt zu werden, sondern auch jemand anderen eine Freude zu machen. Damit die Kinder das Bilderbuch hautnah erleben konnten, kam Eli sogar persönlich bei uns vorbei. Das war vielleicht eine Aufregung! Vor allem, weil Eli ein kleiner Sausewind ist und beinahe unsere Gruppe auf den Kopf gestellt hätte.
Die Kinder schlossen sie aber sofort ins Herz und waren noch begeisterter, als sie erfuhren, dass Eli auch etwas für die Kinder mitgebracht hatte: Ein ganzes Körbchen voll mit Zaubernüssen und die Überraschung, dass Eli während des Advents gerne bei uns in der Gruppe bleiben wollte. Wie toll!
Als dann endlich der erste Adventtag war, staunten die Kinder nicht schlecht – denn das Christkind war über Nacht zu uns hereingekommen und hatte allerhand Sachen für uns dagelassen. Körbe mit Geschichten, Tee, Düften, Blätter für die Mappen und einen ganzen Berg Geschenke. Damit wir auch wussten, was zu tun war, hatte es uns sogar einen Brief dagelassen.
So dürfen wir nun jeden Tag zwei von Elis Nüssen knacken. Darin versteckt sich nicht nur jede Menge Zauberglitzer, sondern auch jeweils ein Name, der uns verrät, wer die Adventkinder des Tages sind.
Die Adventkinder dürfen dann die Kerzen des Adventkranzes anzünden und wir singen gemeinsam unser Adventlied.
Danach ist es Zeit für Geschichten, Bilderbücher, Gedichte oder Lieder bevor die beiden Adventkinder ihr Päckchen schnappen dürfen. Vorsichtig schauen wir in das Geschenk hinein und tatsächlich ist jedes Mal ein Gutschein darin, sowie ein richtig schönes Bett für Eli! Eli Eichhorn darf mit dem Adventkind nämlich für einen ganzen Tag mit nach Hause kommen! Das ist für die Kinder echt etwas Besonderes und wirklich jedes Kind freut sich bereits darauf! Einige Kinder haben sogar schon für Nüsse gesorgt, denn die frisst Eli am liebsten.
In die Schachtel kommt außerdem ein Tee und die Kinder dürfen sich eine Geschichte aussuchen, um es sich daheim so richtig gemütlich zu machen. Obendrauf packen wir noch ein Blatt für die Mappe zum Ausfüllen mit ein, einen Brief von Eli und versprühen einen himmlischen Winterduft, den sich das jeweilige Adventkind täglich aussuchen darf.
So geht es dann für Eli ab nach Hause zu den Kindern. Dabei freuen wir uns wirklich, wie achtsam die Kinder mit Eli und der Schachtel umgehen und was für bunte Geschichten sie am nächsten Tag auspacken! So vergeht die Zeit bis Weihnachten bestimmt im Nu!
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Mamas und Papas bedanken für die wunderschön gestalteten Schachteln und besonders bei Gerti Knoblechner für unseren tollen Adventkranz :)




















Ab ins Weltall - Ein Projektbericht
Vorab: Was ist ein Projekt?
Projekte sollen sich im Kindergarten an den Interessen, Erfahrungen und Fragen der Kinder orientieren und von ihnen ausgehen. Sie entspringen stets aus der kindlichen Neugierde und Begeisterung für ein Thema und ermöglichen ein intensiveres und lebensnäheres Tun und Lernen, als z.B. bei einem vorgefertigten Thema seitens der Pädagogin / des Pädagogen.
Projektarbeit heißt: neugierig und offen sein – das gilt sowohl für die Kinder, als auch für Erwachsene und lässt sich nicht erzwingen.
Dazu braucht es die individuellen Fragen, Ideen, Impulse und die Selbstständigkeit der Kinder. Denn sie wollen aus erster Hand lernen, durch das eigene Tun und selbst aktiv und beteiligt sein. Anstatt vorgefertigter Angebote und Lösungen wird sich zusammen auf die Suche nach Antworten und Aktivitäten gemacht.
Was also aktuell aus dem Interesse der Kinder so entsteht könnt ihr im folgenden Artikel verfolgen:
Alles begann damit, dass die Kinder an einem Tag nicht so recht wussten, was sie spielen wollten. Wir entschieden also, aus dem Keller eine große Schachtel zu holen, um den Kindern neue Spielideen aus der Nase zu kitzeln. Noch bevor wir die Schachtel herübergeholt hatten, meinte Ricardo schon, dass es ein Raumschiff oder eine Rakete werden könnte und alle Kinder ringsum waren gleichermaßen begeistert. Wir holten die riesige Schachtel also herüber und besprachen im Morgenkreis Ricardos Idee. Weil auch noch andere Kinder Vorschläge hatten, gab es gleich im Anschluss eine Abstimmung – und siehe da, die meisten Kinder hatten tatsächlich für das Raumschiff abgestimmt.
Nach dem Wochenende konnte es dann auch schon losgehen. Die Kinder bemalten die große Schachtel und schnitten die ersten Teile aus. Gleichzeitig sammelten wir so allerhand technische Geräte, denn nachdem wir auch Sachbücher zum Thema Weltall und Planeten herübergeholt hatten, war schnell klar, dass es in so einem Raumschiff viel zu drücken und schalten gibt. Noch bevor das Raumschiff fertig war, war bereits eine Raumstation im Gespräch – immerhin muss so eine Rakete ja auch wo wegfliegen und landen!
In den nächsten Tagen arbeiteten wir also auf Hochdruck an allen Dingen, die die Kinder für ihr Rollenspiel so brauchten. Am Ende verwandelte sich so unsere ganze Garderobe: ein Raumschiff, eine Basisstation und sogar die „ISS“ wurde gebaut, also die Raumstation im Weltall.
Weil die Kinder so begeistert waren, beschäftigten wir uns nämlich gleich einmal mit den ersten Fachwörtern und allem, was zu so einer Rakete noch dazugehört.
Schnell stellte sich heraus, dass besonders die Planeten interessant für die Kinder waren; unser Sachbuch dazu wurde inzwischen schon mindestens 1000x betrachtet. In einem Morgenkreis sahen wir uns in einer anschaulichen Sachbegegnung also an, welche Planeten es in unserem Sonnensystem so gibt, dass sie alle um die Sonne kreisen und sammelten auch erste Informationen darüber, was die einzelnen Planeten so ausmacht.
Im Morgenkreis spielten wir auch erste Weltraumspiele, begrüßten uns ab sofort wie die Raumfahrer und am Malplatz konnte man plötzlich eigene, ein wenig kompaktere Raketen gestalten. Für die Bauecke räumten wir außerdem die Clics in unsere Gruppe, um auch dort Raketen konstruieren zu können. Dabei dauerte es überhaupt nicht lange, bis die Kinder mit ihren Bauwerken ins All abhoben.
Und weil es über das Weltall und die Planeten so viel zu erfahren gibt, beschlossen wir kurzerhand ein Weltraumkino zu veranstalten, damit wir noch mehr sehen und lernen konnten. Den Artikel dazu könnt ihr nachfolgend finden.
Um das spannende Kino zu vertiefen und an dem Gesehenen anzuknüpfen, betrachteten wir Bildkarten zum Thema und erfuhren so allerhand über die ersten Raumfahrer, Sterne und Raumstationen.
Einen Weltraumspaziergang konnten nun auch unsere neuen Raumfahrerfiguren machen, die wir extra bestellt hatten: Und zwar in der großen, mit Glitzer- und Mondsand gefüllten Wanne. Da warten viele Abenteuer!
Ab sofort gab es bei uns in der Gruppe auch ein Weltraum-Memory und das überaus beliebte Farbtürchenspiel, bei dem blitzschnell die Planeten richtig benannt werden müssen. Da sind Wissen, flinke Augen und eine gute Reaktion gefragt!
Auch ein Weltraumwörterbuch zog bei uns in der Gruppe ein, denn durch das viele Gestalten brauchten die Kinder nun vermehrt fachspezifische Wörter, die sie schreiben wollten.
Für die Schulanfänger gab es bislang ebenfalls so einiges zu tun: Eine Bügelperlenrakete wartete auf die Kinder, ebenso wie Legeaufgaben und Schreibübungen.
Gemeinschaftsimpulse fanden ebenfalls ihren Platz in der Gruppe: Eine neue Sonnenbegrüßung im Morgenkreis, wo zusätzlich ein gutes Körpergefühl gefragt ist, sowie riesige Weltraumbilder. Diese nahmen wir auch zum Anlass, um etwas später Planetenbilder zu gestalten. Da konnte jedes Kind eigene, bunte Planetensysteme zu Papier bringen, die wir dann zu unserer Raumstation in die Garderobe hängten, damit es dort noch galaktischer aussah.
Ein großer Sensorikreifen, wo viel Gefühl erforderlich ist, lud die Kinder am großen Teppich in der Gruppe ein, Planeten in ihrer Umlaufbahn um die Sonne zu bewegen. Dabei darf das Kind in der Mitte die Rolle der Sonne übernehmen, die Murmeln stellen die Planeten dar und der Reifen die Umlaufbahn. Das dazugehörende Sonnenstirnband war bei den Kindern sofort beliebt und konnte auch bei unserer Sonnenbegrüßung im Morgenkreis gut verwendet werden. Da brauchten auch die 8 Planeten so ein Stirnband, hatten die Kinder schnell entschieden. Diese folgten also noch in derselben Woche. Aber nicht nur für unsere Begrüßung sind die Stirnbänder der Hit, sondern auch während des Vormittags schlüpfen die Kinder gerne in die Rolle eines Planeten. So manches Kind hat dabei natürlich auch schon seinen Lieblingsplaneten auserkoren und dementsprechend Wissen darüber gesammelt.
Und wenn immer wieder Sachbuch um Sachbuch durchgeblättert wird und selbst bei der Jause regelmäßig intensive Fachgespräche über schwarze Löcher, Umlaufbahnen und Sonnenstürme geführt werden, heißt das, die Kinder sind richtig Feuer und Flamme! Und höchst motiviert Neues zu erforschen und zu lernen! Das macht uns natürlich stolz und begeistert uns mindestens so sehr wie die Kinder. Es ist unglaublich beeindruckend mit welcher Hingabe sich die Kinder teilweise überaus komplexen Themen widmen, was sie sich alles merken und wie sie ihr Spiel damit bereichern.
Das war aber noch längst nicht alles! Welche Experten die Kinder während des Projektes schon geworden sind und wie es weitergeht, könnt ihr in den nachfolgenden Artikel erfahren.
































































Ein Weltraumkino im Kindergarten
Ein Kinobesuch ist immer aufregend und etwas ganz Besonderes. Dass man dafür ein Kinoticket braucht, ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Sofort wurden Tickets angefertigt mit schwarzen Löchern, Raketen, Galaxien, Planeten und sogar Aliens. Dabei konnte auch das Namenschreiben und Prickeln wieder einmal geübt werden. Für ein richtiges Kino braucht man natürlich auch Popcorn, so fanden die Kinder. Und dann entstanden auch schon reihenweise Popcorntüten, ebenfalls mit passender Bemalung. Weil so manches Kind schon ein richtiger Experte im Popcorntütenfalten ist, wurde das Wissen bereitwillig mit anderen geteilt, sodass nicht nur die Eintrittskarten, sondern auch die Popcorntüten (fast) ganz im Alleingang angefertigt wurden.
Am Dienstag, 21.01. war es dann soweit und nach der Jause erwarten mehrere kurze Videos die Kinder im abgedunkelten Bewegungsraum. Wie bei einem echten Kinobesuch wurden die Kinder natürlich vorbildlich begrüßt, es gab einen Popcornstand und einen Ticketkontrolleur. Und dann konnte es endlich losgehen. Gemeinsam sahen wir uns einen Film über unser Sonnensystem an, wie man Astronaut/in wird, was man als Astronaut so macht und wie eine Rakete abhebt und sogar wie es auf der internationalen Raumstation, der „ISS“, so ist. Dabei waren die Planeten, der Raketenstart und die Schwerelosigkeit im Weltall besonders spannend für die Kinder. Ein voller Erfolg also!
Mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen waren die Kinder im Anschluss hochmotiviert in unserer eigenen Raumstation auf gefährliche Missionen zu gehen.




Neues aus der Raumstation – Experimente über das Weltall!
In der grünen Gruppe ist ja im Moment so richtig viel los, es gibt tausend Dinge zu entdecken und zu erforschen, Raumfahrer huschen durch die Garderobe, Raketen starten in der Bauecke, Sachbücher werden wieder und wieder durchgeblättert und Planetennamen erklingen durch die ganze Gruppe beim Farbtürchenspiel.
Ganz schön beeindruckend ist das Interesse und Wissen der Kinder. Kein Wunder also, dass sie auch gerne Dinge von zu Hause mitbringen, um uns diese im Morgenkreis zu präsentieren oder sogar auszuleihen. Über neue Sachbücher freuen wir uns hierbei natürlich besonders!
Auch unsere beiden Praktikantinnen haben sich schon von dem Thema anstecken lassen und mit den Kindern bereits Experimente, Lieder und Spiele erarbeitet.
Experimente sind sowieso immer der Hit! Darum ließen wir nicht nur Teebeutelraketen starten, sondern beschäftigten uns in einem Morgenkreis mit einem Raketenmodell und erarbeiteten gemeinsam, wie ein echter Raketenstart funktioniert.
In einem anderen Morgenkreis beschäftigten wir uns mit dem Thema „Gravitation“, das im Weltraum eine große Rolle spielt. Dabei konnten die Kinder nicht nur beobachten wie Schwerkraft und Gravitation funktionieren, sondern auch selber aktiv werden. Dabei brauchten wir so viel Platz, dass wir sogar in den Bewegungsraum auswandern mussten!
Ein weiteres Experiment erwartete die Kinder in einem abgedunkelten Gruppenraum und einem großen Sesselkreis. Gemeinsam sahen wir uns nämlich an, wie das Universum entstanden war und machten ein spannendes Urknall-Experiment. Im Anschluss gab es die „Weltraummaterie“ zum freien Bespielen für den Vormittag und statt der Jause bei Tisch ein waschechtes Weltraumpicknick.
Denn auch unsere Jause haben wir seither an das Thema angepasst. Wer so fleißig forscht und tätig ist, hat nämlich auch einen Riesenhunger: Bis jetzt bereiteten die Kinder zusammen mit Andrea Würstel-Raketen, eine Weltraum-Suppe und Pizza-Planeten zu. Vor allem Letzteres fand großen Anklang bei den Kindern und schmeckte obendrein noch wunderbar!
An einem trockenen Tag gab es sogar ein Weltraumpicknick im Garten. Nicht aber zum Jausnen, sondern um gemeinsam Weltraumspiele zu spielen und Bücher zu betrachten. Da wurden auch die Kinder der anderen Gruppen neugierig und gesellten sich gerne zu uns.
Für unsere Gruppe kauften wir außerdem zwei neue Weltallpuzzle, die seither sehr beliebt sind und sogar im Dunkeln leuchten können!
Aber auch im Bewegungsraum gab es für die Astronauten und Astronautinnen bereits einiges zu tun! Bei einem richtigen Astronautentraining und einer Reise zu fremden Planeten konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen.
Am meisten rührt sich aber natürlich bei unserer Raumstation! Inzwischen haben wir das Rollenspiel der Kinder mit zwei Raumanzügen, Weltraumstiefeln und sogar Experimentengläsern ergänzt. So können die Kinder auf neue Missionen gehen und da passiert echt so einiges! In der Rakete muss man schwarzen Löchern ausweichen, landet auf fremden Planeten oder muss die ISS reparieren. Regelmäßig werden außerdem Meteoriten und ganze Galaxien abgewehrt („Achtung! De Milchstraße stürzt auf uns herab!“), Proben gesammelt und analysiert und Aliens zur Erde gebracht und untersucht. So manches Kind wurde sogar schon von Aliens entführt oder wäre (fast) im Weltall verloren gegangen! Ganz schön gefährlich also bei uns in der Garderobe!
Und weil unser Thema so riesengroß ist und damit die Kinder Gefahren bei unserer Raumstation schneller erkennen können, haben wir uns an einem Tag im Morgenkreis mit Teleskopen beschäftigt. Gemeinsam betrachteten wir originale Bilder des Hubble- und des James-Webb-Teleskops und erfuhren wieder einmal, wie winzig klein unsere Welt ist. Das war vielleicht spannend! Und so schwer vorstellbar, wie weit und groß das Weltall ist! Gemeinsam mit den Astronauten in der Garderobe bastelten wir im Anschluss dann sogar ein Teleskop für unsere Raumstation, das bis heute gerne in Verwendung ist.
Daneben konnten die Kinder in dieser Woche auch die ganze Milchstraße im Bewegungsraum als begehbaren Wahrnehmungsimpuls widerfinden. Bei galaktischer Atmosphäre durften die Füße dabei frei über die Spiralen der Milchstraße balancieren, spüren und aufpassen, dass sie das schwarze Loch in der Mitte nicht verschluckte.
Und weil die Kinder solche Planetenfans sind und sogar immer wieder wahnsinnig beeindruckend unser Sonnensystem zu Papier bringen, können sie im Moment sogar richtige Planeten am Malplatz kleistern und bemalen.
In unseren Morgenkreisen gehen wir übrigens derzeit auch auf Planetenreise und lernen jeden Tag einen unserer acht Planeten ganz genau kennen. Darüber könnt ihr aber in einem späteren Artikel lesen.
Unser Ausflug ins Haus der Natur
Am Mo., 10.02. erwartete uns ein ganz besonders spannender Tag, denn für die Kinder der grünen Gruppe ging es ins Haus der Natur zu der Planetenausstellung! Dazu kamen die meisten Kinder sogar früher in den Kindergarten, denn schon um 8 Uhr fuhr der Bus nach Salzburg ab. So ein großer Bus nur für uns alleine – das war vielleicht eine Aufregung und für ein paar Kinder sogar das erste Mal. Beim Museum angekommen, stärkten wir uns erst einmal mit unserer Jause, bevor es direkt in die erste Ausstellung ging. Und dort gab es allerhand zu sehen: echte Meteoriten, Planeten- und Raketenmodelle, Waagen, Raumanzüge und vieles mehr! Sogar ein Kino erwartete uns, wo die Kinder gespannt mitverfolgten, wie Sonnen entstehen und fremde Galaxien aussehen.
Das war aber noch längst nicht alles, denn im Anschluss besuchten wir noch die Marsausstellung, wo wir so allerhand über den roten Planeten erfuhren.
Wir waren richtig beeindruckt von den Kindern, mit wie viel Begeisterung, Taten- und Forscherdrang sie das Museum erkundeten. Weil die Kinder natürlich schon solche Experten sind, wussten sie über viele Dinge schon gut Bescheid, konnten allerdings auch einiges Neues erfahren.
Am Ende hatten wir sogar noch Zeit, um uns kurz die Dinosaurierausstellung und Aquarien anzusehen! Dann ging es mit dem Bus auch schon wieder zurück in den Kindergarten.
Danke noch einmal an alle Eltern, die uns den tollen Ausflug ermöglicht haben. Wir hatten wirklich einen sehr lehrreichen, ereignisreichen und lustigen Tag. Ein besonderes „Danke“ auch an Eichhorn Nina, die uns als Abschluss eine kleine, süße Überraschung für die Kinder mitgegeben hat.
Am Folgetag haben wir unseren Ausflug gleich Revue passieren lassen und dazu ein Plakat gestaltet. Was darauf steht, könnt ihr hier ansehen.
Unser Weltraumfest
Richtig bunt und lustig ging es am Mi., 26.02.24 bei uns in der grünen Gruppe zu! Denn die Kinder sind noch immer im Weltraumfieber und so haben wir kurzerhand beschlossen, die Faschingszeit zu nutzen, um uns an einem Tag in waschechte Aliens zu verwandeln! Das war vielleicht ein Spaß! Dazu bereiteten die Kinder ihre eigenen Alienstirnbänder vor, die ganz kreativ und individuell gestaltet werden konnten. Bunte, herrlich duftende Müllbeutel wurden im Nu zu einem Gewand und mit Wolle drehte jedes Kind einen Wollgürtel nach Wahl. Sonnenklar, dass die Kinder da das Fest kaum mehr abwarten konnten! Als der Tag dann endlich gekommen war, erwartete die Kinder ein abgedunkelter Raum mit zig Teelichtern, die funkelnd im Raum verteilt waren und an das Weltall erinnerten.
Besonders an unserem Weltallfest war außerdem, dass die Kinder sich nach Lust und Laune schminken lassen konnten. So spazierten schon bald kunterbunte Aliens durch die Gruppe. Unsere Praktikantin Ines gestaltete mit den Kindern obendrein außerirdische Instrumente!
Bei der Jause ließen wir uns Kartoffelmeteoriten und Obstraketen schmecken, die laut der Kinder am „Joghurtplaneten“ landeten. Als Nachspeise bereitete uns Gerti Knoblechner sogar einen superleckeren Kuchen zu, von dem die Kinder gleich ahnten, dass er vom „Streuselplaneten“ kam. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Im Anschluss versammelten wir uns im Turnsaal und lernten dort einen echten Alientanz – das war gar nicht so einfach! Und zu einem richtigen Weltraum-Fest gehörten dann natürlich auch noch galaktische Weltraumspiele!
Bei so viel Motivation und Stimmung hatten wir einen echt intergalaktisch-tollen Tag!


















So lecker schmecken Pizzabrötchen
Der 10.03. war ein ganz besonderer Montag, denn an diesem Tag kam Matheos Mama vorbei und bereitete mit den Kindern Pizzabrötchen zu! Die waren nicht nur ruckzuck fertig, sondern obendrein auch noch super lecker! Kein Wunder, dass die Kinder also ordentlich zulangten. Als Nachspeise bekamen wir sogar noch einen Kuchen! Was für ein Festmahl! Matheos Mama nutzte auch gleich die Zeit, um ein wenig in unseren Alltag hereinzuschnuppern. Vom Turnsaal, über eine Klaggeschichte und Fangenspielen im Garten war alles mit dabei.
Danke Lydia, dass du dir Zeit für die Kinder genommen hast und uns so gut versorgt hast.

Die Rakete startet! Wir reisen zu den Planeten!
Die Kinder sind im Weltraum-Fieber und der Wissendurst ist groß! Kein Wunder, denn im Weltall gibt es unendlich viel zu entdecken und zu lernen. Ein besonderer Favorit der Kinder sind hierbei die Planeten und davon gibt es in unserem Sonnensystem ganze 8 Stück.
Wer ist denn nun der Größe? Wer der Giftigste? Wer braucht am längsten um einmal die Sonne zu umkreisen? Mit diesen und noch vielen, vielen weiteren Fragen beschäftigten wir uns in letzter Zeit sehr intensiv. Dazu reisten wir zusammen an jedem Tag im Morgenkreis zu einem anderen Planeten und nahmen diesen dann genau unter die Lupe.
Da durfte unsere Waschbärhandpuppe Krümel natürlich nicht fehlen! Ausgerüstet mit Weltraumstiefeln, einem Raketenrucksack und so allerhand Schnickschnack begleitete uns Krümel so Tag für Tag ins Weltall. Wie gut, dass sich die Kinder alles so gut merken konnten und generell solche Schlaufüchse sind, denn, so wie kleine, freche Waschbären eben sind, machte Krümel immer wieder Blödsinn. Das war dann natürlich besonders lustig, wenn Krümel so aus einem „Kraterplaneten“ einen „Katerplaneten“ macht, Sonnencreme mitbringt, damit er bei der Landung auf der Sonne keinen Sonnenbrand bekommt oder einen Schwammerlspieß im Gepäck hat, um ihn auf der Venus zu grillen.
Los ging unsere Reise jedoch nicht bei einem Planeten, sondern dem Stern unseres Sonnensystems. Also alle angeschnallt, denn mit unserem Raketenlied geht es ab ins All:
Die Sonne: Auf der Sonne ist es heiß und dort kann man nicht landen! Wir legen eine Sonne in unserer Mitte und sprechen darüber, wie riesig groß sie ist. Zusammen veranschaulichen wir, wie weit die Erde von der Sonne entfernt ist und überlegen, für was wir die Sonne brauchen. Wir sprechen außerdem darüber, wie lange das Licht aus dem Inneren braucht bis es zur Erde gelangt und was für heftige Stürme auf der Oberfläche toben. Einen solchen Sonnensturm sehen wir uns gemeinsam am Laptop an.
Merkur: Auf dem Merkur ist es heiß! Obendrein ist er ein Kraterplanet! Anhand von einem einfachen Sandexperiment sehen wir uns an, wie die Krater auf dem Planeten entstehen. Den Weltraumsand und die Meteoriten können die Kinder fortan im Freispiel bespielen.
Venus: Wir lernen woher verschiedene Namensgebungen der Venus stammen und dass es dort sehr giftig und heiß ist! Krümel bekommt bei so viel Giftnebel glatt Bauchschmerzen.
Erde: Gemeinsam nehmen wir all die Wunder der Erde unter die Lupe, denn sie ist etwas ganz Besonderes: Die Erde lebt! Mit Bildkarten entdecken wir Berge, Seen, Täler, Städte, Wälder und noch vieles mehr! Immerhin gibt es unglaublich vieles, das die Erde zu einem einzigartigen und vielfältigen Ort macht. Wie hat die Erde vor langer, langer Zeit ausgesehen und wie ist sie entstanden? Daneben entdecken wir Jahreszeiten, Pflanzen, Tiere und natürlich den Menschen, der die Welt mit vielen Erfindungen so verändert hat, dass er gut auf ihr leben kann: Handys, Häuser, Autos, Flugzeuge, Waschmaschinen, Glühbirnen, … Am Ende besprechen wir infolgedessen, wie wichtig es ist, unseren tollen Planeten zu schützen und gut auf ihn aufzupassen.
Mond: Der Mond ist zwar kein Planet, aber er gehört natürlich als wichtiger Begleiter zur Erde dazu! Wir brauchen den Mond, damit die Erde im Gleichgewicht ist. Anschaulich wird besprochen, wie der Mond entstanden ist und wer ihn als erstes besucht hat. Anhand eines Lichtexperimentes sehen wir uns die Mondphasen an und lernen von Mond- und Sonnenfinsternissen. Zufälligerweise finden wir sogar heraus, dass genau an diesem Tag eine Vollmondnacht war. Besonders spannend finden die Kinder, dass sie schon alle ziemlich alt sind, wenn die nächste totale Sonnenfinsternis eintritt – nämlich in genau 56 Jahren.
Mars: Wir lernen, dass der Mars für viele Wissenschaftler interessant ist und wie sie sich vorstellen, dass dort künftig Menschen leben sollen. Wir sehen uns ein Foto von dem höchsten Berg des Sonnensystems an und lernen, warum der Mars so rot aussieht. Außerdem hat der Mars zwei Monde, die klein sind und aussehen, wie Kartoffeln. Weil der Mars schon viele Filmemacher und Firmen inspiriert hat, gibt es zum Abschluss für jedes Kind ein leckeres Stück „Mars“.
Jupiter: Endlich ist es soweit und wir machen uns auf den Weg zum Jupiter. Es stellte sich nämlich schon nach kürzester Zeit heraus, dass der größte Planet des Sonnensystems bei den Kindern sehr beliebt ist. Zunächst einmal, kann man auf ihm nicht landen, denn er besteht aus Gas. Damit sich die Kinder das besser vorstellen können, schweben wir mit Tücher durch den ganzen Gruppenraum und probieren aus, was passiert wenn man das Gas (in unserem Fall die Tücher) fest zusammenpresst. Es wird warm und fest /eng – genau wie am Jupiter. Besonders bemerkenswert finden die Kinder auch die Stürme, die am Jupiter pausenlos wehen – darunter der „große rote Fleck“, in den unsere Erde sogar zweimal hineinpasst. Der Jupiter hat außerdem einen unsichtbaren Ring und viele, viele Monde. Die vier größten sehen und uns näher an: Ganymed, Io, Callisto und Europa.
Saturn: Wir wiederholen noch einmal, wie das Gas (die Tücher) durch den Gruppenraum tanzt, denn auch der Saturn ist ein Gasplanet. Wir lernen, woher der Saturn 7 Ringe hat und dass er neben vielen kleinen einen großen Mond besitzt: Titan. Weil die Ringe des Saturns aus Eis bestehen, gibt es für die Kinder bei der anschließenden Jause Eiswürfel für ihr Wasser.
Uranus: Während unserer Planetenreise entwickelt sich der Uranus zum heimlichen Favoriten der Kinder, denn er ist nicht nur wunderschön blau, sondern fiel vor langer Zeit durch zwei Zusammenstöße um. Das finden die Kinder besonders lustig. Toll finden sie es auch, wie ungemütlich es auf dem Uranus ist: Wahrscheinlich regnet es Diamanten, dort stinkt es ganz schön (Puh, da braucht Krümel eine Wäscheklammer auf die Nase), eisige Winde wehen als Gas umher und es ist bitter kalt. Da braucht sogar Krümel eine Winterjacke! Die Kinder finden das aber super gut, denn weil es am Uranus so kalt ist, gibt es als Nachspeise der Jause ein Eis.
Auch die Monde des Uranus nehmen wir unter die Lupe und probieren selbst aus, wie einfach sie zusammenstoßen können. Uranus hat 13 Ringe – durch die dürfen die Kinder am Ende alle durchhüpfen.
Neptun: Der äußerste Planet unseres Sonnensystems ist richtig wild! Die Kinder dürfen selber ausprobieren, wie heftig die Stürme dort wehen. Außerdem ist es dort richtig kalt, weswegen es zur Jause blaue Eiswürfelgetränke gibt – da werden die Zungen der Kinder richtig neptunblau! Wir hüpfen außerdem durch die 5 Ringe des Planeten und sehen uns seinen größten Mond Triton genau an.
Die Planetenreise ist am Ende ein so fixer und beliebter Punkt in unserem Projekt geworden, dass die Kinder immer schon am Morgen fragen, wann wir endlich wieder losreisen. Kein Wunder also eigentlich, dass ihnen die 8 Planeten noch zu wenig waren und sie sich gewünscht hatten, auch noch zu Pluto und zum schwarzen Loch zu reisen. Da kommt also noch so allerhand auf uns zu!
Um ersichtlich zu machen, was wir schon gelernt haben, hängen wir nach jeder Reise den jeweiligen Planeten auf unser Weltallbild neben dem Versammlungskreis. So entsteht nach und nach unser Sonnensystem, das von den Kindern auch während des Freispiels gern betrachtet und in ihr Spiel miteingegliedert wird.






































































Reise zum Rand des Sonnensystems
Sachbücher werden gewälzt, Fachgespräche geführt, Spiele zum Thema gespielt, spezifische Bilder gemalt, verglichen und erklärt – die Kinder der grünen Gruppe sind nicht nur im Weltraum-Fieber, sondern obendrein auch schon richtige Experten! Und nachdem sie so begeistert von unseren Planetenreisen waren und der Wissensdurst der Kinder kaum zu stillen ist, nahmen wir nun unser Sonnensystem noch genauer unter die Lupe. Denn im Weltall gibt es endlos viel zu entdecken und aus den Kindern sind inzwischen richtige Forscher geworden.
Wie gewünscht reisten wir also zunächst zu:
Pluto (und die Zwergplaneten): Die Kinder sind Pluto-Fans! Kein Wunder, denn Pluto gehörte früher zu den Hauptplaneten und er ist kleiner als unser Mond! Gemeinsam legen wir ein großes Bild unseres Sonnensystems, wiederholen kurz was wir schon wissen und reisen noch weiter hinaus in den Kuipergürtel! Neben unzähligen Meteoriten sind dort nämlich auch die meisten Zwergplaneten zu Hause. Wir betrachten Fotos einer Raumsonde von Plutos Oberfläche und besprechen, wie eisig kalt es dort draußen ist. Wie gut das Krümel noch seine Winterjacke trägt! Dann lernen wir die Zwergplaneten kennen: Pluto mit seinem Mond Charon, Makemake, Haumea und Eris. Wir lernen auch Ceres kennen, der im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter wohnt. Mit dem Sensorikreifen und einer Übung veranschaulichen wir die unterschiedlichen Umlaufbahnen der Zwergplaneten und finden noch so allerhand Details heraus! Am Ende darf sich jedes Kind einen Asteroiden aus dem Legebild aussuchen und mit nach Hause nehmen.
Den Kuipergürtel, Asteroidengürtel und alle Zwergplaneten fügen wir in den Folgetagen zu unserem großen Sonnensystembild neben dem Versammlungskreis hinzu.
Oortsche Wolke: Im nächsten Morgenkreis reisen wir noch weiter hinaus. Wir legen noch einmal das Bodenbild von unserem Sonnensystem und decken es am Ende zu. Denn heute erfahren wir, dass sich unser Sonnensystem wie in einer Kugel in der sogenannten oortschen Wolke befindet, einer Blase aus Abermillionen Meteoriten
Das war aber noch längst nicht alles, denn mit der Rakete, unserem Lied und Krümel im Schlepptau geht es bald noch weiter hinaus!




















Unsere Reise zu den Sternen
Was befindet sich außerhalb des Sonnensystems? Was sind Sterne? Und was hat das Ganze mit der Milchstraße zu tun? Die Kinder besitzen mittlerweile ja richtiges Detailwissen, daher beschäftigen wir uns in den nächsten Morgenkreisen mit den Sternen und der Milchstraße.
Sternenarten: Die Vorstellung, dass alle Sterne am Nachthimmel nicht anderes sind, als weit entfernte Sonnen, war für die Kinder zu Beginn des Projektes schwer zu verstehen. Mittlerweile wissen sie das schon längst, darum schauen wir uns die verschiedenen Sternenarten genauer an. Wir nehmen blaue Sterne, gelbe Sterne und rote Sterne unter die Lupe, besprechen wie unterschiedlich heiß sie sind und beobachten anhand eines Flammenexperiments eine echte Flamme, um die Temperaturunterschiede ersichtlich zu machen. Das fasziniert die Kinder sehr und wir von ihnen blitzschnell abgespeichert. Unsere Tischdeko zur Jause sind fortan leuchtende Sonnen mit einer echten Flamme in der Mitte.
Milchstraße: Wir reisen zu unserer kosmischen Heimat und sehen uns anhand von Tücherdarstellungen an, wie diese überhaupt entstanden ist. Die Kinder zeigen vor, was passiert, wenn es einen Zusammenstoß gibt und anhand dessen erarbeiten wir, warum die Milchstraße so groß ist und wieso sie gekrümmt ist. Gemeinsam legen wir ein Bodenbild mit allen wichtigen Merkmalen und finden heraus, dass es sich bei unserer Milchstraße um eine Balkenspiralgalaxie handelt und wo wir überhaupt genau zu Hause sind. Wir sehen uns an, welche Sterne unsere nächsten Nachbarn sind und finden obendrein heraus, dass wir gerade eine andere Zwerggalaxie aufnehmen. Besonders spannend ist für die Kinder, dass wir irgendwann mit der Andromeda-Galaxie zusammenstoßen! Hilfe, wie gut dass das noch sehr lange dauert. Am Ende bekommen unsere Weltraumforscher noch eine kleine „Milkyway“-Milchstraße als Nachspeise für die Jause.
Orionarm: Unsere Sonne befindet sich auf dem Orionarm der Milchstraße, daher legen wir diesen „Arm“ in unsere Mitte und sehen uns unsere nächsten Sternennachbarn an bzw. jene, die man am Nachthimmel gut beobachten kann. Wir wiederholen außerdem die verschiedenen Sternenarten, wie Sterne entstehen und sehen uns an, wie unterschiedlich groß Sonnen sein können. Das ist ganz schön beeindruckend! Die Sonnen- /Sternennamen sind schwierig, aber die Kinder sind richtige Schlaufüchse und können die ersten schon nach kürzester Zeit! Am Ende sehen wir uns auch noch an, was passiert, wenn eine Sonne nichts mehr zum Verbrennen hat und machen sogar ein Supernova-Experiment, das den Kindern besonders gut gefällt und wir in Folgekreisen öfter wiederholen!
Zum Schluss darf sich noch jedes Kind einen Sonnenstempel aussuchen.
Sternenbilder: Etwas Zeit ist vergangen, daher wiederholen wir das Basiswissen zu den Sternen. Es stellt sich heraus, dass sich die Kinder so ziemlich alles gemerkt haben, deswegen reisen wir gleich weiter zu unserem nächsten Sternennachbar und finden mit einer Übung heraus, dass es Sonnensysteme mit mehreren Sonnen darin gibt! Dann wird es besonders spannend, denn mithilfe des Beamers und einem Sternenhimmelprogramm sehen wir uns die Sterne des aktuellen Nachthimmels an. Wir finden einige Sterne wieder, die wir bereits kennen, und sogar den ein oder anderen Planeten. Außerdem lernen wir Sternenbilder und deren Ursprung kennen.
Unendliche Weiten: Nach einer kurzen Wiederholung packen wir unsere selbstgemachten Teleskope aus und reisen mithilfe des Beamers erneut in die tiefen Weiten der Milchstraße. Neben den Sternenbildern entdecken wir, wie weit, weit es hinausgeht und sehen uns dazu verschiedene bewegte Bilder und Videos an, als würden wir mit unseren Teleskopen direkt in den Kosmos eintauchen. Die bewegten Bilder sind auch ein Highlight während der Jause und regen zum Gespräch an.
Sternenbilder Teil 2: Wir legen erneut die Milchstraße in unsere Mitte. Dabei zeigen die Kinder, was sie sich schon alles gemerkt haben! Katharina zeigt uns, wie man einem Weltraumschuh die Schleife bindet und dann gehts auch schon ab zu den fernen Sternen. Gemeinsam sehen wir uns Sternenbilderkarten an und versuchen zu erforschen, woher deren Namen stammen könnten. Manches Kind weiß sogar sein Sternzeichen oder hat sich bereits das ein oder andere Sternenbild gemerkt. Wir finden einige uns bereits bekannte Sterne in so manchem Sternenbild wieder und versuchen Sternenbilder mit unserer neuen, selbstgemachten Weltraumknetmasse nachzubauen. Diese Übung gibt es ab sofort im Freispiel zum Ausprobieren und für die Schulanfänger als Schulanfängeraufgabe der Woche.
Schwarzes Loch: Endlich ist der Tag gekommen und wir fliegen zu den schwarzen Löchern. Das haben die Kinder schon lange erwartet, die Spannung war also riesengroß! Zunächst einmal zeigt und Krümel, dass in einem schwarzen Loch unendlich viel Platz hat – er hat nämlich eine schwarze Tasche, in die auch viel hineinpasst und so allerhand von den Kindern stibitzt – so ein Frechdachs! Danach reisen wir los und entdecken das schwarze Loch unserer Milchstraße. Mithilfe eines Supernova-Experimentes sehen wir uns an, wie schwarze Löcher überhaupt entstehen können und wie sie wahrscheinlich aussehen. Mithilfe von Gewichten veranschaulichen wir, wie schwer etwas sein kann, auch wenn es nicht besonders groß ist – so wie das ein oder andere schwarze Loch. Danach machen wir ein Experiment bei dem es darum geht, wie klein man etwas Großes quetschen kann und lernen, dass der Mount Everest in einem schwarzen Loch nurmehr so groß wie eine Murmel wäre und ein Mensch im schwarzen Loch „spaghettifiziert“ werden würde. Wir probieren aus, wie schwarze Löcher miteinander verschmelzen, lernen von der „Hawking-Strahlung“ und vieles mehr! Am Ende sehen wir uns mithilfe des Beamers verschiedene schwarze Löcher im Größenvergleich an – das finden die Kinder so toll, dass wir das ganze noch dreimal wiederholen. Bevor es ab zur Jause geht, bekommt noch jedes Kind ein schwarzes Loch auf den Arm gemalt – ganz schön gefährlich.
So viel Neues aus unserem Weltraum-Projekt!
Also bei uns ist wirklich so einiges los! Kein Wunder, dass sich also neben all unseren Forschermorgenkreisen die Kinder richtig viel Wissen, Motivation und Begeisterung mit ins Freispiel nehmen: Die Raumstation ist immer wieder gut besucht, in der Bauecke entstehen Raketen, Raumsonden und Marsrover, das Farbtürchenspiel ist immer wieder der Hit, unsere Sachbücher werden wieder und wieder durchgewälzt und vor allem am Malplatz entstehen Werke, die so gut durchdacht, kreativ und bemerkenswert sind, dass wir vom Staunen gar nicht mehr herauskommen!
In unserem Gruppenraum findet sich jetzt übrigens auch eine neue Planeten-Messlatte, die wir von der roten Gruppe bekommen haben. Nach und nach wurden so alle Kinder neu vermessen– das war sowieso langsam mal wieder Zeit 😊
Direkt daneben konnten die Kinder für eine Weile Raketenbilder direkt am Fenster malen – da war ganz schön viel Selbstständigkeit gefragt.
Auch für die Schulanfänger gab es seit dem Fasching viel zu tun! Planetenbügelperlenbilder, ein Raketenblatt zum Zählen, ein Planetenglas bemalen und ganze Sternenbilder nachbauen!
Und weil das so manchem Schulanfänger noch zu wenig war, richteten wir gemeinsam eine Schulanfängermappe her, gefüllt mit verschiedensten Arbeitsblättern zum Thema „Weltraum“. Von Zählen, zu Ausmalen, Fehlerfinden, Reihenfolgen bilden, … ist alles mit dabei. Die Mappe ist sehr beliebt bei den Kindern und steht ihnen seither durchgehend zur Verfügung. Sogar unsere jüngeren Kinder sind topmotiviert die Aufgaben darin zu schaffen!
Im Garten konnten die Kinder über ein paar Tage hinweg „Raketenhüpfen“. Denn mit Straßenkreiden lassen sich dort nicht nur Aliens, Raketen und Planeten malen, sondern ganze Spielwege, die wie Tempelhüpfen funktionieren.
Besonders lustig ging es nach dem Raketenbemalen an den Fenstern zu: Nun durften die Kinder nämlich die Fenster bemalen! Das war vielleicht toll! Und man konnte schon von Weitem erkennen, wie groß das Fachwissen der Kinder bereits ist und wie kreativ sie es schafften, das auf den Fenstern abzubilden: Neben detailgetreuen Planeten finden sich nun auch Raketen, Aliens, Sternentstehungsgebiete, Galaxien, Sterne und vieles mehr auf unseren Fenstern! Sonnenklar, dass gleich alle Fenster bemalt werden mussten.
Um unsere Planetenreise fortsetzen zu können arbeiteten auch einige Kinder an neuen Weltraumbildern und Meteoriten für den Kuipergürtel.
Daneben waren auch die ersten Planeten nun fertig gekleistert und konnten endlich bemalt und aufgehangen werden! Das war richtig viel Arbeit für die Kinder, hatte sich am Ende aber sichtlich ausgezahlt.
Nachdem die Kinder nach unserer Planetenreise zu solchen Pluto-Fans geworden waren, durfte natürlich auch ein Pluto-Stirnband nicht fehlen. Wir mussten außerdem die Sonne, den Mond und Pluto in unser Raketenlied mitaufnehmen.
Weil Ostern bald vor der Türe steht, kümmerten wir uns auch schon bald um Osternester und Ostereier – ganz im Weltraum-Stil natürlich.
Auch gekocht wurde seither fleißig: z.B. Weltraumsuppen, Planetenweckerl oder Fastenbeugerl, die von den Kindern zu Saturnringen umgewandelt wurden.
An einem Morgenkreis machten wir uns auf den Weg zum Schatzplaneten: Die Aliens dort wollten ihre Schätze aber nur teilen, wenn die Kinder ihr Wissen bewiesen. Am Ende sammelte jedes Kind mindestens drei Schätze und hinterließ bei Andrea und mir nur staunende Augen über so viel Weltall-Fachwissen.
Auch unsere Praktikantinnen waren immer wieder beeindruckt von unseren Kindern und boten immer wieder neue, spannende Impulse, Angebote und Morgenkreise passend zum Thema für sie an. Zum Abschied und als Dankeschön bedruckten wir Fingerabdruck-Weltraum-Taschen für die Beiden, die von den Kindern im Nu mit passenden Zeichnungen gefüllt wurden.
Ganze drei Morgenkreise verbrachten wir außerdem damit, ein riesiges Bild unseres Sonnensystems zu malen. Die Kinder wünschten es sich sogar noch größer, obwohl es, so wie es jetzt in der Garderobe hängt, schon fast nicht Platz gehabt hätte. Dabei wiederholten und vertieften wir das Wissen der Kinder und arbeiteten als Team intensiv zusammen. Echt unglaublich, was sich da so alles auf unserem Bild findet. Alle Kindergartenbesucher sind herzlich eingeladen, das Bild alleine oder zusammen mit den Kindern zu betrachten.
Und weil wir für das Bemalen des großen Bildes immer einen Sesselkreis machen mussten, gab es im Anschluss jedes Mal ein Weltraumpicknick als Jause.
Weil wir uns in den Morgenkreisen (wie im Artikel oben beschrieben) nun vermehrt mit den unterschiedlichen Sternen und Sternenbildern beschäftigten, planten wir eine richtige Sternenbeobachtung gemeinsam mit einer Begleitperson zu unternehmen. Die Kinder freuten sich schon sehr darauf, in den Kindergarten zu kommen, wenn es draußen bereits dunkel wurde. Wir bereiteten uns also gut auf diesen besonderen Tag vor: Jedes Kind gestaltete ein Weltraumteleskop für genaue Beobachtungen, wir bemalten Planetengläser, die uns im Dunkeln etwas Licht spenden sollten, übten unser Fachwissen und backten sogar einen Weltraum-Kuchen.
Leider machten uns die dichten Wolken einen Strich durch die Rechnung, sodass unsere Sternenbeobachtung nicht wie geplant stattfinden konnte. Das war zwar sehr schade, die Teleskope konnten wir aber trotzdem gut brauchen und der Kuchen schmeckte auch am Montag nach der Jause noch superlecker.
Weil wir mittlerweile so viel Material aus den Forschermorgenkreisen angesammelt hatten, beschlossen wir, diese auf der Turnsaalwand zum Betrachten aufzuhängen. Das war eine echt gute Idee und die Kinder waren eifrig beim Kleben und sogar beim Beschriften dabei. Puh, ganz schön viel Arbeit!
Mittlerweile haben wir sogar ein ganz schön langes Weltraumgedicht gelernt und einen lustigen neuen Jausenspruch, bei dem ein frecher Astronaut die Jause der Kinder stibitzen will.
Ganz schön aufregend ist außerdem, dass wir Post von der deutschen Luft- und Raumfahrtbehörde bekommen haben! Die finden unser Projekt nämlich supercool und haben uns als kleine Aufmerksamkeit ein Weltraummemory mit Bildern ihrer Raumsonden zugesendet! Da können die Kinder richtig stolz sein, denn das ist echt ganz schön besonders!
Gemeinsam stellten wir obendrein eine glitzernde Weltraumknetmasse her. Die ist nicht nur toll zum Spielen, sondern auch als Impuls zum Legen /Bauen von Sternenbildern! Hierfür haben wir nun nämlich einen kleinen Katalog an Sternenbildern, die bei uns am nördlichen Nachthimmel gut zu sehen sind und sogar ein kleines Buch mit Erklärungen zu den einzelnen Bildern. So manches Kind hat sogar schon sein eigenes Sternenbild erfunden.
Wie bereits oben kurz erwähnt ist besonders nennenswert, dass die Kinder derzeit viel Zeit und Mühe am Malplatz investieren. Es entstehen nicht nur Planeten-, Raketen- und Alienbilder,sondern ganze Sonnensysteme, die detailreicher nicht sein könnten. Die Kinder haben nun sogar begonnen, eigene Sachbücher herzustellen, in denen sich die Planeten und Sterne wiederfinden. Da können wir eigentlich nur staunen. Die Arbeiten der Kinder findet ihr schon bald in der Garderobe ausgestellt und die Kinder haben auch vor, ihre Bücher im Morgenkreis vorzutragen. Darauf freuen wir uns schon sehr!
Bei so vielen Neuigkeiten und so viel Begeisterung sind wir schon ordentlich gespannt, ob wir nach Ostern unser Projekt allmählich abschließen, oder ob die Motivation der Kinder uns wieder etwas Neues bring.